Gemeinsam besser. Fürs Leben.   

Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 17.000 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
 
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein – und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
 
Willkommen im UKE.

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (all genders) – Digitale Medien, psychische Gesundheit und Prävention im Kindes- und Jugendalter

  • Job-ID: J000007169
  • Art der Anstellung: Befristet
  • Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
  • Bewerben bis: 02.11.2026
  • Unternehmensteil: UKE_Zentrum für Psychosoziale Medizin
  • Tätigkeitsbereich: Forschung & Wissenschaft
  • Bereich: Kinder- und Jugendpsychiatrie

Das macht die Position aus

Das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) im Zentrum für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Ärztliche Leitung PD Dr. Kerstin Paschke, www.dzskj.de) verbindet Forschung, Prävention, Versorgung und Wissenstransfer zu Suchtverhalten und psychischer Gesundheit im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf (problematischer) digitaler Mediennutzung sowie (digitalen) Präventions- und Interventionsansätzen.

 

Für drittmittelfinanzierte Forschungsvorhaben suchen wir wissenschaftliche Verstärkung. Zu den laufenden bzw. bewilligten Vorhaben gehören ein etabliertes Langzeitprojekt mit einer großen gesetzlichen Krankenkasse mit repräsentativen Eltern-Kind-Surveys und Wissenstransfer sowie das europäische Verbundprojekt HARNESS zur Prävention und frühen Intervention bei problematischer Internetnutzung bei Jugendlichen. Je nach Projektzuordnung können weitere Schwerpunkte in wissenschaftlicher Begleitforschung, Evidenzsynthese und Versorgungsanalyse hinzukommen. Die konkrete Aufgabenverteilung richtet sich nach Qualifikation, Interesse und Projektbedarf.

 

Ihre Aufgaben:

  • Wissenschaftliches Projektmanagement, operative Projektkoordination und Kommunikation mit internen und externen Partner:innen
  • Planung, Organisation und Durchführung empirischer Studien mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Eltern, einschließlich Surveys und Interventionsstudien
  • Unterstützung von Rekrutierung, Teilnehmendenmanagement und Retention in schulischen, klinischen und weiteren lebensweltlichen Settings
  • Mitwirkung an Ethik- und Datenschutzunterlagen, Studienprotokollen, Dokumentation und Qualitätssicherung
  • (Unterstützung bei) Monitoring von Studienmeilensteinen, Rekrutierungsfortschritt, Zeitplänen und Budgets sowie Erstellung von Statusberichten
  • Datenmanagement sowie fortgeschrittene statistische Auswertungen, vorzugsweise mit R
  • Mitarbeit an systematischen Literaturrecherchen/ Metaanalysen, Evidenzsynthesen, Mapping- und Versorgungsanalysen
  • Entwicklung, Anpassung und Evaluation digitaler bzw. psychoedukativer Präventions- und Interventionsangebote, auch für Eltern und Familien
  • Zielgruppenorientierte Aufbereitung wissenschaftlicher Erkenntnisse, z. B. für mediensuchthilfe.info, Informationsmaterialien, Ergebnisberichte und Presseformate
  • Netzwerk- und Kooperationsarbeit mit Akteur:innen aus Schule, Prävention, Versorgung, Wissenschaft und weiteren relevanten Bereichen
  • Wissenschaftliche Berichterstattung, Publikationen und Präsentationen sowie Ergebnispräsentation auf (inter-)nationalen Kongressen und Fachtagen
  • Betreuung und Anleitung von studentischen Hilfskräften und Praktikant:innen

 

Die Position ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen und drittmittelbedingt zunächst auf 2 Jahre befristet. Eine Verlängerung wird angestrebt. Beschäftigungsumfang richtet sich nach der konkreten Projektzuordnung; Teilzeit- und Vollzeitmodelle sowie eine projektübergreifende Kombination von Stellenanteilen sind möglich.

Darauf freuen wir uns

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom/Master) in Psychologie, Public Health, Gesundheitswissenschaften, Epidemiologie oder einem verwandten Fachgebiet mit empirischem Forschungsbezug
  • Abgeschlossene Promotion oder der Wunsch, im Rahmen einer strukturierten Promotion am UKE zu promovieren
  • Fundierte Kenntnisse empirischer Forschungsmethoden und statistischer Verfahren; Erfahrung mit R ist besonders willkommen bzw. die Bereitschaft, sich vertieft in R einzuarbeiten
  • Idealerweise Erfahrung mit Konzeption, Durchführung oder Auswertung wissenschaftlicher Surveys, Kohorten- oder Interventionsstudien sowie mit größeren Datensätzen
  • Kenntnisse oder ausgeprägtes Interesse an systematischen Literaturrecherchen, Evidenzsynthesen und/oder Mixed-Methods-Ansätzen
  • Ausgeprägtes Interesse an digitaler Mediennutzung, psychischer Gesundheit, Suchtprävention und/oder Versorgungsforschung im Kindes- und Jugendalter
  • Sehr gute Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben, in der Ergebnisdarstellung und in der zielgruppenorientierten Wissenschaftskommunikation
  • Fließende Deutsch- und sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohes Organisationsgeschick
  • Selbstständige, strukturierte und verlässliche Arbeitsweise, hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie sicheres Auftreten gegenüber Kooperationspartner:innen
  • Sicherer Umgang mit MS Office; Erfahrung mit digitalen Forschungs-, Kollaborations- oder Datenerhebungstools ist von Vorteil
  • Begeisterung für wissenschaftliches Arbeiten, Engagement, Flexibilität

Immunitätsstatus

Eine Einstellung ist nur möglich, wenn nach den jeweils geltenden (gesetzlichen und medizinischen) Vorgaben gegen das Masernvirus ein vollständiger Immunisierungs- bzw. Immunitätsnachweis vorliegt. Dies ist vor Beschäftigungsbeginn durch entsprechende Unterlagen (z. B. Impfausweis) nachzuweisen.

Das bieten wir

  • Faire und transparente Vergütung nach unserem Tarifvertrag TVöD/VKA (63.600 – € 91.100 €) unter Berücksichtigung von Qualifikationen und Berufs­erfahrung. Die Gehaltsangabe bezieht sich auf eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden. Die genannten Beträge sind Richtwerte und stellen kein Gehaltsversprechen dar.
  • Gezielte und individuelle Weiterentwicklung auf Fach- und Projektebene ist gegeben, so bieten wir eine langfristige Perspektive in einem sinnstiftenden Umfeld
  • Umfangreiche Fort- und Weiterbildungspro­gram­me an unserer UKE-Akademie für Bildung und Karriere
  • Möglichkeiten zur Mitgestaltung unserer Per­sonalpolitik „UKE INside“ in berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Projekten
  • Nachhaltig unterwegs: Zuschüsse zum Deutsch­landticket als Jobticket und Dr. Bike Fahrrad­service
  • Ausgezeichnete Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote
  • Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperation zur Kinderbetreuung, kostenlose Ferienbetreu­ung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebe­dür­ftigen Angehörigen
  • Krisensicherer Arbeitsplatz, sinnstiftende Tätig­keit, wertschätzendes Miteinander
  • Strukturierte Einarbeitung und offener Wissens­austausch im Team
  • Unser Mitarbeitenden Restaurant bietet eine reiche Auswahl an kulinarischen Angeboten; weitere Angebote gibt es in den „Health Kitchen“ Cafés und Bistros und in einem Supermarkt direkt auf dem Gelände

Kontakt ins UKE

Über uns

Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt

Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.


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