
Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 17.000 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein – und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
Willkommen im UKE.
Wissenschaftliche:r Angestellte:r Junior / Doktorand:in (all genders) – Spieltheoretische Ansätze zum Verständnis der Interaktionen zwischen Hirnregionen bei Hirnschädigung und Genesung
- Job-ID: J000007069
- Art der Anstellung: Befristet
- Arbeitszeit: Teilzeit
- Bewerben bis: 26.10.2026
- Unternehmensteil: UKE_Zentrum für Experimentelle Medizin
- Tätigkeitsbereich: Forschung & Wissenschaft
- Bereich: Institut für Computational Neuroscience
Das macht die Position aus
Das Institut für Computational Neuroscience (ICNS) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) lädt ein zur Bewerbung auf eine Promotionsstelle im Bereich der computergestützten und translationalen Netzwerkneurowissenschaft. Das Projekt verbindet Spieltheorie, Netzwerk-Neurowissenschaften, computergestützte Analyse und Modellierung in der klinischen Schlaganfallforschung. Untersucht werden soll, wie Hirnläsionen die kausalen Beiträge von Hirnregionen und deren Interaktionen zum Verhalten sichtbar machen können und wie sich diese Erkenntnisse nutzen lassen, um die Genesung nach einem Schlaganfall vorherzusagen und Ansatzpunkte für die Rehabilitation zu identifizieren.Die Stelle ist in ein internationales Forschungsprogramm eingebettet. Dieses umfasst Kooperationen mit Kolleg:innen in Gent, Paris und Amiens und vereint Fachwissen aus computergestützter Netzwerkneurowissenschaft, Neuroimaging, Neuropsychologie und experimenteller Hirnstimulation.
Forschungsumfeld:
Das Institut für Computational Neuroscience ist eine kleine, aktive und international vielfältige Forschungsgruppe an der Schnittstelle von Computational Neuroscience, Netzwerkwissenschaft, neuroinspirierter künstlicher Intelligenz und klinischer Neurowissenschaft. Der/Die erfolgreiche Bewerber:in wird von Prof. Claus C. Hilgetag betreut.
Das macht das Projekt aus:
Die Multiperturbation-Shapley-Value-Analyse (MSA) bildet einen zentralen methodischen Rahmen. Dieser spieltheoretische Ansatz dient dazu, die kausalen funktionellen Beiträge einzelner Hirnregionen, Bahnen der weißen Substanz und interagierender Gruppen neuronaler Elemente abzuschätzen. Das Promotionsvorhaben verbindet computergestützte Ground-Truth-Modelle mit klinischen Läsionsanalysen. Die Hauptziele sind:
- Entwicklung und Validierung computergestützter Ansätze zur Ableitung kausaler Läsionseffekte und zur Beschreibung von Netzwerkinteraktionen höherer Ordnung
- Untersuchung, inwiefern Beiträge einzelner Regionen und Netzwerke mit funktionellen Beeinträchtigungen und der Genesung nach einem Schlaganfall zusammenhängen
- Identifizierung möglicher Ansatzpunkte für Rehabilitation und experimentelle Stimulation
- Entwicklung effizienter und reproduzierbarer Python-basierter Analyseanwendungen, einschließlich Bedienungsoberflächen und Schnittstellen für klinische Forschende, sowie Verbreitung der Forschungsergebnisse durch Publikationen, Konferenzen und Open Science
Die Tätigkeit erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Partner:innen aus computergestützter, klinischer und experimenteller Forschung. Insbesondere kann der/die erfolgreiche Bewerber:in computergestützte Vorhersagen mit ergänzenden informationstheoretischen Ansätzen und experimentellen Störungsmethoden wie der transkraniellen Magnetstimulation (TMS) verknüpfen.
Die Stelle bietet viel Raum für wissenschaftliche Eigeninitiative und die Entwicklung eigener Ideen. Der/Die erfolgreiche Bewerber:in kann zudem an der Ausarbeitung entsprechender Forschungsvorhaben und künftiger Förderanträge mitwirken. Die Position umfasst 65 % der regulären Wochenarbeitszeit, ist drittmittelbedingt für 3 Jahre befristet und bietet die Möglichkeit zur Promotion.
Darauf freuen wir uns
- abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Masterabschluss oder eine gleichwertige Qualifikation) in einem relevanten Fachgebiet wie Computational Neuroscience, Systems Neuroscience, Psychologie, Medizin, Informatik, Physik, Mathematik, Biomedizintechnik oder einer verwandten quantitativen Disziplin
- eigenständiges wissenschaftliches Denken und wissenschaftliche Produktivität
- ausgeprägte analytische und rechnerische Fähigkeiten, einschließlich fundierter Kenntnisse in Python
- Fähigkeit und Interesse, komplexe mathematische oder rechnerische Konzepte zu verstehen
- hohe Motivation, quantitative Methoden auf klinisch und translational relevante Fragen anzuwenden
- sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, die eine uneingeschränkte Teilnahme an wissenschaftlichen Diskussionen und Präsentationen sowie das Verfassen wissenschaftlicher Texte ermöglichen
- Praktische Erfahrungen in Bereichen mit direktem Projektbezug von Vorteil
- wissenschaftliche Eigeninitiative, quantitatives Verständnis und Lernbereitschaft (Als Belege für wissenschaftliche Eigenständigkeit können beispielsweise ein anspruchsvolles Masterprojekt, Veröffentlichungen oder Preprints, Konferenzbeiträge, Beiträge zu wissenschaftlicher Software, Open-Source-Arbeit oder andere substanzielle eigenständige Forschungsarbeiten dienen.)
Ihre Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:
- einen Lebenslauf mit Kontaktdaten von zwei wissenschaftlichen Referenzpersonen;
- Abschlusszeugnisse und Leistungsübersichten;
- ein kurzes Motivationsschreiben, aus dem hervorgeht, warum dieses Projekt für Sie wissenschaftlich interessant ist;
- soweit vorhanden, Links zu oder Kopien von Veröffentlichungen, Preprints, Software-Repositorien, Konferenzbeiträgen oder anderen relevanten Forschungsergebnissen.
Bewerber:innen mit Veröffentlichungen bitten wir, ihren eigenen Beitrag deutlich zu kennzeichnen, insbesondere bei Erstautor:innenschaft oder anderen wesentlichen Beiträgen.
Bitte beschreiben Sie außerdem auf höchstens einer Seite ein Forschungs- oder technisches Projekt, an dem Sie maßgeblich eigenständig mitgearbeitet haben. Erläutern Sie dabei:
- welche wissenschaftliche oder technische Frage Sie bearbeitet haben;
- worin Ihr eigener Beitrag bestand;
- auf welche Schwierigkeiten Sie gestoßen sind und wie Sie damit umgegangen sind;
- welche Ergebnisse das Projekt schließlich hervorgebracht hat oder was Sie daraus gelernt haben.
Anhand dieser Beschreibung möchten wir verstehen, wie Sie an wissenschaftliche Probleme herangehen und in welchem Maß Sie für Ihre bisherigen Arbeiten selbst wissenschaftliche Verantwortung übernommen haben.
Immunitätsstatus
Das bieten wir
- Enge Zusammenarbeit mit Partner:innen aus der computergestützten, experimentellen und klinischen Forschung
- Internationale Kooperationen mit Forschenden in Gent, Paris und Amiens
- Zugang zu Hochleistungsrechnern
- Möglichkeiten zur Teilnahme an Konferenzen, Workshops und Summer Schools
- Hohes Maß an wissenschaftlicher Eigenständigkeit in einem kooperativen Forschungsumfeld.
- Faire und transparente Vergütung nach unserem Tarifvertrag TVöD/VKA (63.600 – € 91.100 €) unter Berücksichtigung von Qualifikationen und Berufserfahrung. Die Gehaltsangabe bezieht sich auf eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden. Die genannten Beträge sind Richtwerte und stellen kein Gehaltsversprechen dar.
- Gezielte und individuelle Weiterentwicklung auf Fach- und Projektebene ist gegeben, so bieten wir eine langfristige Perspektive in einem sinnstiftenden Umfeld
- Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsprogramme an unserer UKE-Akademie für Bildung und Karriere
- Möglichkeiten zur Mitgestaltung unserer Personalpolitik „UKE INside“ in berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Projekten
- Nachhaltig unterwegs: Zuschüsse zum Deutschlandticket als Jobticket und Dr. Bike Fahrradservice
- Ausgezeichnete Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote
- Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperation zur Kinderbetreuung, kostenlose Ferienbetreuung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen
- Krisensicherer Arbeitsplatz, sinnstiftende Tätigkeit, wertschätzendes Miteinander
- Strukturierte Einarbeitung und offener Wissensaustausch im Team
- Unser Mitarbeitenden Restaurant bietet eine reiche Auswahl an kulinarischen Angeboten; weitere Angebote gibt es in den „Health Kitchen“ Cafés und Bistros und in einem Supermarkt direkt auf dem Gelände
Über uns
Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt
Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
A: Teilen über Ihren Social Media Account
Klicken Sie auf eines der Icons:
B: Teilen per E-Mail
Pflichtfelder sind mit einem (*) markiert.