
Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 16.100 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein – und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
Willkommen im UKE.
Postdoktorand:in (all genders) - Immunologie
- Job-ID: J000006151
- Art der Anstellung: Befristet
- Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
- Bewerben bis: 06.04.2026
- Unternehmensteil: UKE_Zentrum für Operative Medizin
- Tätigkeitsbereich: Forschung & Wissenschaft
Das macht die Position aus
Am Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) suchen wir eine:n hochmotivierte:n Wissenschaftler:in mit einem soliden Hintergrund in der Computerimmunologie für die Arbeit am Institut für Inflammation und Karzinogenese von Nicola Gagliani (UKE - HCTI - Startseite).
Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf der Erforschung der grundlegenden molekularen und zellulären Mechanismen der T-Zell-Biologie. Insbesondere untersuchen wir, wie sich T-Zellen an Umweltveränderungen anpassen und letztlich dazu beitragen, entweder physiologische Reaktionen auf Krankheitserreger zu vermitteln oder an pathologischen gewebeschädigenden Prozessen mitzuwirken (Vesely et al., Cell (2019), Zhao Yu et al., Science Immunology (2021), Tintelnot J. et al., Nature (2023), Siracusa F. et al., Nature Imm. (2023) und Liebold I. et al Science (2024)). Wir verfolgen einen zirkulären Forschungsansatz, der mit einer einzigartigen Sammlung menschlicher Proben und Multi-Omics-Analysen beginnt, mit mechanistischen Studien an Mäusen fortgesetzt wird und zur Validierung am Menschen – einschließlich klinischer Studien – zurückkehrt, um klinisch relevante Erkenntnisse zu gewinnen (Tintelnot J. et al., Nature 2023; Siracusa F. et al., Nature Immunology 2023).
In den kommenden Jahren wollen wir uns intensiv mit den komplexen Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren und dem Immunsystem befassen. Insbesondere möchten wir die Mechanismen untersuchen, die die Reaktion von intestinalen und extraintestinalen CD4+ T-Zellen auf unterschiedliche Ernährungsweisen regulieren. Dabei konzentrieren wir uns darauf, zu verstehen, wie diese Reaktionen entweder schützende, tolerogene Reaktionen oder pathogene, proinflammatorische Reaktionen fördern, die direkt oder indirekt über die Modulation der Bioverfügbarkeit mikrobieller Metaboliten auftreten können.
Ein Schwerpunkt in diesem Zusammenhang ist auch die zelluläre Anpassung von Fötus und Mutter an Ernährungsinterventionen, da diese Prozesse sowohl die Gesundheit der Mutter als auch die Entwicklung des Nachwuchses entscheidend beeinflussen können. Die Untersuchung solcher Mechanismen wird wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung verbesserter Behandlungsmethoden und die Weiterentwicklung personalisierter Ernährung und Medizin liefern.
Das Institut wird von der DFG und dem ERC finanziert und bietet die einzigartige Möglichkeit, auf eine Kombination aus modernsten Techniken und Multiomik-Daten von Menschen und Mäusen zuzugreifen, um wichtige biologische Fragen zu beantworten.
Die Stelle ist drittmittelbedingt vorerst bis zum 31.03.2029 befristet.
Darauf freuen wir uns
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Biologie, Biochemie, Molecular Life Sciences oder ähnlich)
- Doktortitel oder einen gleichwertigen Abschluss
- Fachwissen und Engagement im Bereich der experimentellen Immunologie
- Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
Immunitätsstatus
Das bieten wir
- Internationales und multidisziplinäres Umfeld am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, einer führenden Einrichtung in Europa (Deutschland)
- Zugriff auf mehrere komplexe Mausmodelle und auf Next Generation Sequenzierungsplattformen (z. B. 10X) sowie die Möglichkeit, aktuelle bioinformatische Methoden zu erlernen
- Zugang zum Soft-Skills-Programm der Einrichtung, einschließlich Schulungen zu Präsentationsfähigkeiten und wissenschaftlichem Schreiben, sowie zu karriereorientierten Kursen
- Karriereberatung mit dem Ziel, die bestmögliche Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft aufzubauen
- Wöchentlicher wissenschaftlicher Austausch im Rahmen von Labortreffen und Journal Clubs
- Attraktive Bezahlung nach TVöD/VKA
- Krisensicherer Arbeitsplatz, sinnstiftende Tätigkeit, wertschätzendes Miteinander
- Strukturierte Einarbeitung und offener Wissensaustausch im Team
- Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsprogramme an unserer UKE-Akademie für Bildung und Karriere
- Möglichkeiten zur Mitgestaltung unserer Personalpolitik „UKE INside“ in berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Projekten
- Nachhaltig unterwegs: Zuschüsse zum Deutschlandticket als Jobticket und Dr. Bike Fahrradservice
- Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperation zur Kinderbetreuung, kostenlose Ferienbetreuung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen
- Ausgezeichnete Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote
- Unser Mitarbeitendenrestaurant bietet eine reiche Auswahl an kulinarischen Angeboten; weitere Angebote gibt es in den „Health Kitchen“ Cafés und Bistros und in einem Supermarkt direkt auf dem Gelände
Über uns
Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt
Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
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