
Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 16.100 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein – und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
Willkommen im UKE.
Postdoc / Wissenschaftliche:r Angestellte:r (all genders) im Bereich Leberimmunologie - Sektion Regenerative Medizin und Immunologie
- Job-ID: J000006810
- Art der Anstellung: Befristet
- Arbeitszeit: Vollzeit/Teilzeit
- Bewerben bis: 24.08.2026
- Unternehmensteil: UKE_Zentrum für Innere Medizin
- Tätigkeitsbereich: Forschung & Wissenschaft
- Bereich: III. Med. Klinik
Das macht die Position aus
Die Leber spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase des Organismus. Im Verlauf des Lebens ist das Immunsystem zeitfensterabhängigen Herausforderungen ausgesetzt, die durch Veränderungen der mikrobiellen und viralen Exposition sowie durch Gewebewachstum gekennzeichnet sind. Dadurch erhöht sich insbesondere in frühen Lebensphasen das Risiko für Infektions- und immunvermittelte Erkrankungen. Junge Kinder sind z. B. anfälliger für chronische Hepatitis-B-Infektionen. Frühere Studien unserer Arbeitsgruppe haben gezeigt, dass Immunzellen des angeborenen Immunsystems in frühen Lebensphasen in Organen angereichert sind. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass diese Immunzellen, einschließlich NK-Zellen, eine wichtige Funktion bei der Regulation („Editing“) von Immunzellpopulationen in Geweben übernehmen und dadurch Schutz vor Autoimmunität vermitteln können. Dies kann jedoch auch Auswirkungen auf die Kontrolle viraler Infektionen haben.
In diesem Projekt werden die Folgen der Interaktionen zwischen Lymphozyten des angeborenen Immunsystems und Lymphozyten des adaptiven Immunsystems in der Leber im Kontext einer Hepatitis-B-Infektion untersucht. Die Studien basieren auf der Analyse von Beobachtungsstudien, die verschiedene Single-Cell-Omics-Ansätze, computergestützte Analysen sowie innovative, aus Gewebe generierte Organoid-Systeme umfassen. Ziel ist es, die molekularen Interaktionen zwischen Immunzellen sowie Parenchymzellen bei der Gewebe(regeneration), HBV-Infektion und Entzündung zu entschlüsseln.
Ziel des Projekts ist es, zentrale Entwicklungsprogramme zu verstehen, die die Immunentwicklung der Leber regulieren, und Signalwege zu identifizieren, die gezielt genutzt werden können, um chronische HBV-Infektionen zu verhindern.
Ihre Aufgaben:
- Experimentelle Untersuchungen von 3D Organoid- und Immunzellsystemen, einschließlich Planung, Durchführung der Experimente, Dokumentation und statistischer Ergebnisauswertung sowie Interpretation, Diskussion und Präsentation der Ergebnisse
- Computergestützte Analysen hochdimensionaler Daten, einschließlich Durchflusszytometrie, scRNA-Seq und Spatial Transcriptomics
- Vorbereitung von wissenschaftlichen Publikationen, Präsentation von Daten auf internationalen Konferenzen sowie Öffentlichkeitsarbeit
Die Stelle ist aufgrund einer Drittmittelfinanzierung auf zwei Jahre befristet und zum 01. November 2026 zu besetzen.
Darauf freuen wir uns
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und vorzugsweise Promotion in Biologie, Biochemie, Humanbiologie oder einem verwandten Fachgebiet oder ein Medizinstudium mit klinisch wissenschaftlichem Hintergrund
- Ausbildung bzw. Erfahrung im Bereich (Gewebe-)Immunologie oder Infektionskrankheiten
- Expertise in der computergestützten Analyse verschiedener OMICS-Datensätze
- Zwei Empfehlungsschreiben ehemaliger Betreuerinnen bzw. Betreuer
- Starkes Interesse an einer wissenschaftlichen Laufbahn in der akademischen Forschung
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf, Publikationsliste, Zeugnissen und Empfehlungsschreiben.
Immunitätsstatus
Das bieten wir
- Faire und transparente Vergütung nach unserem Tarifvertrag TVöD/VKA bzw. TV-Ärzte/VKA (63.600 € - 91.100 €) unter Berücksichtigung von Qualifikationen und Berufserfahrung. Die Gehaltsangabe bezieht sich auf eine Vollzeitstelle mit 38,5 Wochenstunden. Die genannten Beträge sind Richtwerte und stellen kein Gehaltsversprechen dar.
- Gezielte und individuelle Weiterentwicklung auf Fach- und Projektebene ist gegeben, so bieten wir eine langfristige Perspektive in einem sinnstiftenden Umfeld
- Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsprogramme an unserer UKE-Akademie für Bildung und Karriere
- Möglichkeiten zur Mitgestaltung unserer Personalpolitik „UKE INside“ in berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Projekten
- Nachhaltig unterwegs: Zuschüsse zum Deutschlandticket als Jobticket und Dr. Bike Fahrradservice
- Ausgezeichnete Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote
- Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperation zur Kinderbetreuung, kostenlose Ferienbetreuung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen
- Krisensicherer Arbeitsplatz, sinnstiftende Tätigkeit, wertschätzendes Miteinander
- Strukturierte Einarbeitung und offener Wissensaustausch im Team
- Unser Mitarbeitenden Restaurant bietet eine reiche Auswahl an kulinarischen Angeboten; weitere Angebote gibt es in den „Health Kitchen“ Cafés und Bistros und in einem Supermarkt direkt auf dem Gelände
Über uns
Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt
Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
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