Gemeinsam besser. Fürs Leben.   

Wir sind das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) – und stehen für exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und der vollumfänglichen Gesundheitsversorgung in unseren Kliniken. Unsere rund 16.100 Mitarbeiter:innen streben jeden Tag aufs Neue danach, mit ihrem Beitrag die Welt ein bisschen gesünder zu machen.
 
Es ist unser Anspruch, eine der führenden Universitätskliniken zu sein – und gleichzeitig der beste Arbeitgeber unserer Branche. So glauben wir im UKE fest daran, dass erfolgreiches und erfüllendes Arbeiten im Einklang mit den persönlichen Bedürfnissen und individuellen Lebensentwürfen der Mitarbeitenden stehen sollte. Und so unterschiedlich diese sind, so vielfältig ist unser Angebot an individuellen Lösungen.
 
Willkommen im UKE.

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in / Doktorand:in (PhD candidate) (all genders) - Forschungsvorhaben “Trans*Follow: Transgender Gesundheit im Jugendalter”

  • Job-ID: J000006016
  • Art der Anstellung: Befristet
  • Arbeitszeit: Teilzeit
  • Bewerben bis: 28.02.2026
  • Unternehmensteil: UKE_Zentrum für Psychosoziale Medizin
  • Tätigkeitsbereich: Forschung & Wissenschaft
  • Bereich: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und psychosomatik

Das macht die Position aus

An der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik suchen wir zum 01.05.2026 (oder später) eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in in einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt zum Thema „Trans*Follow: Transgeschlechtliche und genderdiverse Jugendliche in einer Spezialsprechstunde: Behandlungspfade, Zufriedenheit mit der Behandlung und psychische Gesundheit“.

Die Hamburger Spezialsprechstunde für Geschlechtsidentität, sexuelle Identität, Geschlechtsdysphorie und Transgender im Kindes- und Jugendalter (Hamburg GIS) ist eines der wenigen Behandlungsangebote in Deutschland, welches sich spezifisch an die Bedürfnisse von Familien mit Kindern und Jugendlichen, die sich als trans* oder non-binär identifizieren oder eine Geschlechtsdysphorie haben, richtet. Die klinische Arbeit wird eng begleitet durch die interdisziplinäre Forschungsgruppe und einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt.

In diesem längsschnittlich ausgelegten Forschungsvorhaben möchten wir alle Familien, die das Behandlungsangebot aktuell nutzen, prospektiv zu ihrem Wohlbefinden befragen. Im Vordergrund steht die Frage, inwieweit sich die psychische Gesundheit nach einer Behandlung in der Hamburger GIS im Zeitverlauf verändert und wie Jugendliche die Behandlung im Rückblick erlebt haben. Das Forschungsprojekt soll aktuelle Wissenslücken zur Behandlung von trans* Jugendlichen in Deutschland schließen, zu evidenzbasierten Behandlungsempfehlungen, und somit zu einer verbesserten Behandlung beitragen.

 

Ihre Aufgaben:

  • Unterstützung der Planung und Durchführung zweier längsschnittlich ausgerichteter Datenerhebungen im Themenfeld Gesundheitsversorgung bei jungen trans* Personen
  • Kooperation mit klinisch-tätigen Kolleg:innen und Kontakt zu betroffenen trans* Jugendlichen und ihren Familien
  • Anwendung vornehmlich quantitativer Forschungsmethoden zur Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen
  • Auswertung und Präsentation von Forschungsergebnissen
  • Erstellung von internationalen Publikationen

 

Die Position ist mit 75 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit und gemäß WissZeitVG auf drei Jahre befristet zu besetzen; ein eigenes Promotionsvorhaben während der Zeit wird gewünscht und gefördert (Teilnahme am PhD Programm für Nicht-Mediziner:innen am UKE).

Darauf freuen wir uns

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Psychologie oder Public Health, idealerweise mit einem klinischen, kinder- und jugendpsychiatrischen oder forschungsmethodischen Schwerpunkt
  • Erfahrungen in der (quantitativen) Forschung und Auswertung von (längsschnittlichen) Forschungsergebnissen
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  • Kenntnis von trans*bezogenen (Versorgungs-)Strukturen in Deutschland
  • Umsetzung eines eigenen Promotionsvorhabens wird ausdrücklich gewünscht und gefördert (Teilnahme am PhD Programm für Nicht-Mediziner:innen am UKE)
  • Fähigkeit zur selbstständigen und zuverlässigen Arbeit mit hoher Eigeninitiative
  • Teamfähigkeit und Kommunikationstalent

Immunitätsstatus

Eine Einstellung ist nur möglich, wenn nach den jeweils geltenden (gesetzlichen und medizinischen) Vorgaben gegen das Masernvirus ein vollständiger Immunisierungs- bzw. Immunitätsnachweis vorliegt. Dies ist vor Beschäftigungsbeginn durch entsprechende Unterlagen (z.B. Impfausweis) nachzuweisen.

Das bieten wir

  • Ein spannendes, aktuell hoch relevantes Forschungsprojekt, das sich mit wichtigen klinischen Versorgungsbezogenen Fragestellungen auseinandersetzt
  • Fachliche Betreuung des Forschungsprojekts
  • Unterstützung bei der Auswertung, Aufbereitung und Publikation der Forschungsergebnisse für ein eigenes Promotionsvorhaben (PhD)
  • Möglichkeit, nationale sowie internationale wissenschaftliche Kongresse zu besuchen
  • Attraktive Bezahlung nach TVöD/VKA
  • Krisensicherer Arbeitsplatz, sinnstiftende Tätigkeit, wertschätzendes Miteinander
  • Strukturierte Einarbeitung und offener Wissensaustausch im Team
  • Umfangreiche Fort- und Weiterbildungsprogramme an unserer UKE-Akademie für Bildung und Karriere
  • Möglichkeiten zur Mitgestaltung unserer Personalpolitik „UKE INside“ in berufsgruppen- und hierarchieübergreifenden Projekten
  • Nachhaltig unterwegs: Zuschüsse zum Deutschlandticket als Jobticket und Dr. Bike Fahrradservice
  • Familienfreundliches Arbeitsumfeld: Kooperation zur Kinderbetreuung, kostenlose Ferienbetreuung, Beratung für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen
  • Ausgezeichnete Gesundheits-, Präventions- und Sportangebote
  • Unser Mitarbeitendenrestaurant bietet eine reiche Auswahl an kulinarischen Angeboten; weitere Angebote gibt es in den „Health Kitchen“ Cafés und Bistros und in einem Supermarkt direkt auf dem Gelände

Kontakt ins UKE

Über uns

Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt

Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.


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